Piz Palü, Piz Bernina & Piz Roseg

Am Samstagmorgen fuhren wir mit zwei Autos in Engadin. Nach einem kurzen Mittagshalt in Pontresina fuhren wir mit dem Zug nach Morteratsch und von dort stiegen wir hinauf zur Bovalhütte. Am nächsten Tag traversierten wir bei Nacht den Morteratschgletscher und stiegen via isla Persa, Fuorcla Pers hinauf zum Piz Palü. Auf dem Mittelgipfel trafen wir unsere schon am Freitag angereisten Kolleginnen und Kollegen. Nun traversierten wir mit der kompletten Gruppe von 13 Personen den Westgipfel des Palüs und stiegen über den Spinas-Grat hinunter in die Fuorcla Bellavista. Ein Teil der Gruppe hatte noch nicht genug, und überschritt die Bellavista, den Zupo und anschliessend noch den Piz Arget um in die Marco e Rosahütte zu gelangen. Der andere Teil der Gruppe erreichte über die Bellavista- Terrasse unser Tagesziel die Marco e Rosahütte. Am nächsten Tag stiegen wir hinauf zum höchsten Gipfel unserer Unternehmung dem Piz Bernina. Nach vier Stunden auf und Abstieg waren wir zurück in der Hütte und stärkten uns mit Kaffe und Kuchen um anschliessend unser Tagesziel die Coaz-Hütte via Sellapass zu erreichen. Der Weg bis zur Hütte war lang aber kurzweilig und interessant. Nach einem steilen Abstieg folgte ein Aufstieg zu Pass, über den Sellagletscher mussten einige Spalten und Felsriegel umgangen werden um unser Ziel zu erreichen. In der Hütte angekommen, wurden wir freundlich von unserem Hüttenpaar Ursula und Ruedi empfangen. Nach einem super Nachtessen, entschlossen wir uns am nächsten Tag nicht nicht wie vorgesehen den Piz Rosegg zu besteigen, sondern den Il Capütschin. Gründe dazu waren: Sehr warme Temperaturen und die vorausgesagten Gewitter, die schon anfangs Nachmittag eintreffen könnten. Wie abgemacht starteten wir am nächsten Tag hinauf zum Il Capütschin. Von dort traversierten wir einen schönen Grat hinüber zum Piz dal Lej Alf. Nach dieser schönen Traversierung stiegen zurück zur Coaz-Hütte und stärkten uns bei Ruedi und Ursula für den langen Abstieg zurück nach Pontresina. (Danke Ursula und Ruedi für den spendierten Drink in der Hütte). Nach vier Stunden Abstieg durch das wunderschöne Rosegg-Tal erreichten wir Pontresina. Gerade dort angekommen begann es zu regnen und unsere schöne Rundtour wurde gerade rechtzeitig beendet. Die ganze Gruppe reiste noch am gleichen Tag zurück ins Oberland wo wir am späten Abend alle glücklich und zufrieden ankamen.