Le Portalet 3344 / Aig. du Tour 3540

Tourenziel Le Portalet 3344 / Aig. du Tour 3540
Datum Fr 8. bis So 10. Juli 2016
Ausweichdatum noch nicht bekannt
Ausweichziel Alternativ in der Region Trient
Tourenleitung Ruedi Schranz
Email ruedi.schranz@bluewin.ch
Schwierigkeit LH / ZS-
Anforderungen Sicheres gehen mit Steigeisen in Fels und auf dem Gletscher
Ausrüstung Hochtourenausrüstung Sommer
Besammlung ca. 9.00 Uhr abfahrt in Adelboden. Ort und Zeitpunkt zu gegebener Zeit.
Kosten Pro Auto ab Adelboden und zurück: nn Km x 0.5 Fr. = nn Fr. aufgeteilt auf die mitfahrenden Personen inkl. Fahrer
Anmeldung Samstag 25 Juni 2016
Beschreibung Freitag Fahrt von Adelboden nach Champex-Lac Fussmarsch zur Cabane d’Orny
Samstag Cabane d’Orny – durch die NNW-Flanke und den NE Grat auf den Le Portalet 3344 m Abstieg durch die SW Wand zum Bivouac des Dorées
Sonntag Bivouac des Dorées hinauf zum Pass Fenêtre de Saleina weiter auf dem Plateau du Trient Richtung Aig. du Tour 3540 m. Überschreitung durch Klettern in wenig schwierigem Gelände vom Nord- auf den Südgipfel. Abstieg zur Cabane Trient, Richtung Cabane d’Orny zur Bergstation der Sesselbahn La Breya, Bahn nach Champex Heimfahrt nach Adelboden
Bericht
durchgeführte Tour Le Portalet 3344 / Aig. du Tour 3540
Durchführungsdatum 8. – 10. Juli 2016
Anzahl Teilnehmer 5

Auf den ersten Kilometern Richtung Wallis brauchen wir zuerst einmal Geduld statt Muskelkraft: Nach einer halben Stunde Stillstand fährt der Autozug wieder rückwärts aus dem Tunnel hinaus, zurück nach Kandersteg. Beim zweiten Versuch klappt es dann und wir kommen ohne weitere Zwischenfälle in Champex-Lac an. Nun voller Tatendrang schwitzt die 5-köpfige Gruppe kurze Zeit später in der Nachmittagshitze auf dem Hüttenweg zur Cabane d’Orny.

Nach dem Früh-Frühstück queren wir bei Tagesanbruch den Gletscher zum Fuss des Le Portalet. Durch Schneefelder und über steinige Passagen führt die Route den Berg hinauf. Dazwischen bleibt immer wieder Zeit, inne zu halten, um den Sonnenaufgang zu geniessen oder den Blick in die umliegende Bergwelt schweifen zu lassen. Sogar den Wildstrubel können wir sehen. Weit abgelegen kann das uns relativ unbekannte Trientgebiet also nicht sein. Die hier verbreitete bröckelige Felsunterlage erinnert ausserdem an den Lohner. So fühlen wir uns hier rasch wohl. Gut leben lässt sich auch mit dem feinen Essen in der Cabane Trient. Da würde man gerne länger bleiben.

Am zweiten Tag folgt die Wanderung über das Plateau du Trient. Erneut erleben wir einen wunderschönen Morgen. Mittlerweile ist die Überschreitung der Aig. du Tour beschlossene Sache. Gespannt beginnen wir mit der Kraxelei und nähern uns Step by Step dem Nordgipfel, wo es viel weniger Bergsteiger hat als später am Südgipfel. Heute wendet sich unser Blick hauptsächlich zum Mont Blanc, dem gewaltigen Bergmassiv. Nach dem zügigen Abstieg macht eine gemütliche Fahrt mit dem „Sässeli“ und eine feine Glace den krönenden Abschluss.

Die abwechslungsreichen Tourentage im Unterwallis waren ein Genuss! Ganz herzlichen Dank an Ruedi für sein grosses Engagement. Wir kommen bei einer anderen Gelegenheit sicher wieder mit.

 die Bilder