Ankebälli

Datum:
19./20.3.2005
Tourenleiter:
Robi Kurzen, 033 673 40 04
Anzahl Teilnehmer
angemeldet:
10
Anzahl Teilnehmer:
5

Der Zugang zur Gaulihütte ist wegen Lawinengefahr nur am Morgen früh möglich. Dadurch wurden die Touren für etliche Angemeldete zu lang. (2000+2400 m HD). Mit diesen führte Peter Schmid die verschobene Tour Wildstrubel-Wildhorn durch.

Danke Peter!

Am Samstag früh fuhren wir mit den Autos nach Handegg (ab Guttannen Bewilligung vom KWO erforderlich). Von da mit den Fellen die abwechslungsreichen Osthänge des Golegghorn 3077 m hinauf. Das letzte Couloir 40° zum Teil zu Fuss. War etwas heikel, da vorher schon ziemlich viel darin abgefahren wurde. Nun konnten wir westseitig abfahren, um dann noch kurz zur Gaulihütte 2205 m aufzusteigen.

Nach reichhaltigem Frühstück marschierten wir am Sonntag bei Tagesanbruch los. Nach ca. einer Stunde 100 m Abfahrt auf den Gauligletscher. Jetzt über sehr angenehm geneigte Hänge bis zum Gipfel des Ankenbälli 3605 m.

Grandiose Aussicht direkt vor dem Schreckhorn. Nach kurzer Abfahrt trennten wir uns von J. und T. Lüthi, die noch einen Tag bleiben konnten. Nach herrlicher Abfahrt zuunterst zum Gletscher, fellten wir jetzt zu dritt nochmals auf und nahmen den langen Aufstieg durch’s Hiendertellti zur oberen Bächlilücke in Angriff. Die letzten 50 – 100 m mit aufgeschnallten Skis über ziemlich heikle Felsen zur Lücke 3074 m und auf der Bächliseite über Eisenleitern leicht auf den Gletscher. Was jetzt noch folgte, war der Genuss, das lange Bächlital abzufahren bis Räterichsboden und schliesslich auf der Passstrasse, den Kreis schliessend, zur Handegg. Um 16.30 Uhr kamen wir dort müde und um eine sehr schöne Skitour reicher bei den Autos an.

die Bilder