Wandelhorn

Tourenziel:
Wandelhorn 2304m
Datum:
Sa 21.01.2006
Ausweichziel:
( mir wird etwas geeignetes einfallen )
Ausweichdatum:
So 22.01.2006
Tourenleiter:
Jürg Lüthi, 033 673 ‚ 33 ‚ 25
Schwierigkeit:
mittelschwer (WS)
Anforderungen:
Aufstieg und Abfahrt in steilerem Gelände. Einzelne Stufe und Gipfelhang 35 Grad
Ausrüstung:
Ski- und Lawinenausrüstung , Harscheisen. Nach Bedarf Schnaps zum einreiben.
Besammlung:
Nach Absprache. Abfahrt bei der Kirche Adelboden um 7.15 Uhr
Fahrplan:
Privatautos
Kosten:
Direkt an Autobesitzer gemäss Empfehlungen SAC Wildstrubel
Beschreibung:
Start auf der Geländeterasse von Falcheren oberhalb Meiringen. Höhenmeter je nach Schnee- und damit Ausgangslage 1200 bis 1500 m. Marschzeit 4 – 5 h. Unterer Teil Nordhänge , der steile Gipfelhang Ost. Abwechslungsreiche Tour mit eindrücklichem Tiefblick vom Gipfel zum Brienzersee.
Bericht
durchgeführte Tour:
Wandelhore
Durchführungsdatum:
21.1.2006
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
15
Anzahl Teilnehmer:
8
Infolge vielseitig interpretierbarem Wetterbericht und erheblicher Lawinengefahr verschieben wir die Tour um einen Tag. Wie schon im vergangenen Jahr starten wir in Adelboden bei leichtem Schneefall und Nebel, absolvieren aber den grösseren Teil der Skitour wir bei schönem, kalten Winterwetter. Es liegt viel Schnee im Haslital, und so wechseln wir auf der Geländeterrasse von Falchern schon auf einer Höhe von 900 m üM vom Auto auf die Ski’s. Ueber einigen dichten Nebelschwaden lockt, 1400 Höhenmeter weiter oben, der blendend weisse Gipfel des Wandelhorns. Der sehr abwechslungsreiche Aufstieg führt uns, an braungebrannten Sennhütten und Käsespeichern mit alten Ahornbeständen vorbei, über Ost- und Nordhänge auf die obere Alp Wandel. In der schwachen Wintersonne gehen wir mit grossen Abständen den südost orientierten, aber steilen Gipfelhang an. Drei flüchtende Gämsen schauen skeptisch so, dass wir auf einer kleinen Schulter, hundert Meter unter dem Gipfel aus Sicherheitsgründen (Lawinengefahrenstufe 3)den Aufstieg abbrechen und die Haftfelle abziehen. Wir geniessen noch einmal die Sonne und das herrliche Panorama über dem Nebelmeer und kurven dann durch den Pulverschnee abwärts.

In der warmen Gaststube des Restaurant Zwirgi sind wir uns einig, dass der Entscheid zur Umkehr wenig unter dem höchsten Punkt richtig war und wir trotz fehlender Gipfelrast einen wunderschönen Tag verbringen durften.