Hohtürli

Datum:
Samstag, 17. Februar 2007
Tourenleiter:
Lüthi Jürg, 033 673 33 25
Ausweichziel:
je nach Schnee- und Lawinenverhältnissen
Ausweichdatum:
Sonntag 18. Februar und 24. Februar 2007
Schwierigkeit:
wenig schwierig WS
Anforderungen :
Aufstieg gegen 1600 Höhenmeter, ca. 5 h (Tour vergleichbar mit Bundstock).
Ausrüstung:
Standartausrüstung mit Harscheisen, LVS und Lawinenschaufel
Besammlung:
Abfahrt bei Tourist-Center Adelboden spätestens um 7.00 Uhr. Treffpunkt nach Vereinbarung in Frutigen oder Märitplatz Reichenbach
Fahrplan:
Kosten:
Direkt an Autofahrer gemäss Empfehlung SAC Wildstrubel
Beschreibung :
Ausgangspunkt Tschingel im Kiental. Aufstieg über die Griessalp (Restaurant lassen wir links liegen) zur Bundalp und über den grossen Hohtürlihang zum Grat. Grossartiger Blick zur Blüemlisalpgruppe. Skifahrerisch sehr schöne Tour aber ohne Gipfelgenuss. Super Abfahrt auf der Aufstiegsroute zur unteren Bundalp und zurück zur Griessalp (obligatiorischer Besuch des Restaurants). Auf der Strasse rassig zum Tschingelsee. Ganzer Aufstieg im Februar schattig , dafür hoffentlich Pulverschnee vom feinsten !
Bericht
durchgeführte Tour:
Schulter in der Rinderhorn-Südwand (3020 m)
Durchführungsdatum:
Samstag, 17. Februar 2007
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
Anzahl Teilnehmer:
13
Infolge des Schneemangels bis zur Bundalp und der, bei Lawinenstufe 3 (erheblich), zu heiklen Begehung des steilen Hohtürlihangs, entschliessen wir uns für eine Ersatztour.

Bei wenig Schnee in tiefen Lagen ist der kleine Gipfel in der Südwand des Rinderhorns ein lohnendes und weitgehend unbekanntes Skitourenziel. Vom Sunnbüel gehts zur Spittelmatte und dann gemütlich plaudernd am Schwarenbach vorbei zum Daubensee. Hier verabschieden wir uns von den zahlreichen Schneesportlern und biegen ins schattige Furggentälti ab. Nach dem langen Anmarsch haben wir unterhalb der alten Gemmi und den scharzen Felsen der Plattenhörnern eine längere Rast verdient und sammeln Kraft für den steilen Schlusshang. Mit jedem Meter Höhengewinn geht die Atmung höher und der Schweiss rinnt in die Augen, aber auch und die Aussicht zu den Walliseralpen wird immer eindrücklicher.

Viereinhalb Stunden nach unserem Aufbruch stehen wir als einzige Besucher auf dem gut 3000 m hohen Gipfel. Die Aussicht von der hoch über dem Dalatal trohnenden Zinne und der eindrücklichen Tiefblick auf Leukerbad ist begeisternd.

Auch die lange Abfahrt mit überraschend gutem Schnee verläuft problemlos und beim gemeinsamen Drink auf dem Sunnbüel sind wir allesamt durstig , aber auch glücklich und sehr zufrieden.


die Bilder

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