Skitourenwoche 2007

Tourenleiter:
Meier Ruedi, 079 247 33 89
Schmid Peter, 079 300 84 61
Administration:
Meier Esther, 033 673 46 86
Technischer Leiter:
Scheidegger Ueli,
079 208 15 17
Teilnehmer:
Peter S., Ruedi, Ueli, Esther, Rosmarie, Therese, Erika, Inge, Heidi, Christian, Hannes, Peter B., Peter O., Peter B, Aschi, Walter,
Markus S., Markus, Fritz,
Unterkunft:
Hotel Rössli, Hospental
Schwierigkeit:
MS
Anforderungen :
Kondition für 4 – 5 stündige Aufstiege
Ausrüstung:
Skitourenausrüstung mit Harscheisen, Klettergurt, Karabiner, Steigeisen, Pickel
Bericht
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
22
Anzahl Teilnehmer:
22
Fotos:
Therese, Rosmarie, Greisi, Fritz
1. Tag: Anreise
2. Tag: Pazolatock, 2740m
3. Tag: Pizzo Prevat, 2876m
4. Tag: Stotzigen Firsten, 2759m
5. Tag: Chli Bielenhorn, 2940m
6. Tag: Badus/SixMadun, 2928.1m
7. Tag: Rotstock, 2951m
1. Tag: Anreise
Mit Markus und Peters gelbem Postauto (inkl. Blumenschmuck und Eggerbier), fahren wir von Adelboden via Brünig, mit Zwischenhalt im Zollhaus, nach Hospental.Unsere Samstagstour ins Isenthal, fällt wegen schlechten Witterungsverhältnissen aus.Unsere Gruppe besteht aus 22 Personen. Wir, als Neulinge werden herzlich aufgenommen.Im Rössli wurden wir mit einem Apèro begrüsst, das z´Nacht hat uns sehr gemundet und zusammen verbrachten wir einen gemütlichen Abend.Heidi und Greisi
2. Tag Pazolastock

Nach dem Frühstück (Buffet), fahren wir mit dem Furka-Oberalpbähnli, auf den Oberalppass 2044 m. Von da aus in einem ca. 2 Std. Aufstieg auf den Pazolastock 2739 m und weiter über den Grat geht’s Richtung Rossbodenstock. Vom tiefsten Punkt aus 2684 durften wir die neuverschneiten Hänge entjumpfern. Fast zuunterst , in einem Steilhang, legte uns Fritz Willen eine prächtige Boarderspur in den Schnee. Hannes Dänzer hat uns vordemonstriert, wie man nach einem Sturz in den Dreck, die Kleider biologisch reinigt.
Nun haben wir Hunger und freuen uns auf das Fondue.Heidi und Greisi

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3. Tag, Montag Pizo Prevat

Nach dem Morgenessen fuhren wir mit dem gelben Bus zur Talstation der Gemsstock-Luftseilbahn. Ohne einen Schweisstropfen überwanden wir über 1500 Höhenmeter und machten uns auf dem Gemsstock auf 2960 m bereit für die Abfahrt hinunter nach Gefallensaum. Auf teilweise jungräulichen Pulverschneehängen konnten wir viele schöne Schwünge machen.
Nach einer kurzen Teepause montierten wir die Felle und machten uns auf in Richtung Pizzo Centrale. Nach einem angenehmen Aufstieg bei einer leichten Bewölkung, die uns der Föhn aus dem Tessin in unsere Richtung blies, erreichten wir über den Schatzfirn unseren nächsten Halt. Bei starkem Wind und einigen Spitzkehren erreichten wir kurz vor Mittag den Grat. Hier deponierten wir unsere Skis und stiegen zu Fuss auf den Gipfel .. in der Meinung es sei der Centrale. Tatsächlich war es, wie nachher festgestellt, der Pizzo Prevot, 2876 m hoch.Trotzallem – ein wunderbar schöner Berg.
Nach einer langen Abfahrt über Hänge mit verschiedenen Schneearten – zum Teil Pulver, weiter unten Nassschnee – machten wir uns oberhalb des Lago de Sella Mittagsrast. Mit den erleichterten Rucksäcken fuhren wir weiter über den Stausee (mit einem leichten Anstieg) in Richtung Gotthardpass.
Zufrieden und glücklich erreichten via die Gotthardstrasse wieder Hospental. Wer ist schon mal vom Gotthardhospiz bis ins Urserental mit den Ski gefahren! Unterwegs boten uns ein Rudel Gämsen auf der anderen Talseite ein seltenes Spektakel, indem diese einander durch die Büsche und Felsen nachjagten.

Länge der Tour: ca 20 km, 1000 Höhenmeter.

Hannes Dänzer

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4. Tag Stotzigen Firsten

Höhenmeter: 1283
Aufstieg: ca. 4 h
Wetter: teilweise bewölkt / sonnig
Wind: Südwind ca. 15 kmh

Zuerst fuhren wir mit dem Postauto von Hospental nach Realp. Ab Realp einige Hundert Meter zu Fuss bis zu den ersten Schneefeldern, nachher mit den Fellen der Bahnlinie entlang bis zur blauen Brücke, die über die Furkareuss führte. Dem Fahrweg entlang gings über eine lange Rippe bis zu den Lägenden Firsten hoch. Anschliessend weiter über nicht mehr so steiles Gebiet über Schallmigen Firsten nach unserem Ziel.
Nach einer ausgedehnten Gipfelrast genossen wir die wunderbare Abfahrt nach Realp.
Alle waren sich einig, falls über Nacht Neuschnee fallen würde, würden wir diese wunderbare Tour sofort wiederholen.
Besten Dank gebührt Ueli, Ruedi, Peter und last but not least an Esther, die alle administrativen Aufgaben mit Bravour leistet.
Wir freuen uns schon jetzt auf die morgige Tour bei diesem Wetterbericht.

Erika und Peter

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5. Tag  Chli Bielenhorn

Höhenmeter: 1400 m
Länge: 16.5 km
Bewegungszeit: 4.31 Std.
Gesamtzeit: 7.36 Std ( inklusiv 2 Beizenbesuche!)

Abfahrt 08.10 Uhr leider mit dem Reservechauffeur!!!, da Markus uns gestern verlassen musste. In Realp angekommen, ging’s mit Militärbegleitung Richtung Galenstock.

Bei blauem Himmel stiegen wir im Ueli – Tempo an verschiedenen Seniorengruppen vorbei über den Tiefengletscher zum Chli-Bielenhorn auf. Der Gipfel bescherte uns eine wunderschöne Rundsicht und wir genossen eine lange Ruhepause und stellten uns auch für Beratungen in Sachen Abfahrtsrouten zur Verfügung!!! (Erwin lässt grüssen)

Unter der Führung von Fritz Willen genossen wir die Abfahrt über die schönen Hänge bis zum Hotel Tiefenbach an der Furkapassstrasse, wo wir uns auf der Terrasse für den Rest der Abfahrt erholten. Das nächste Ziel war für 20 der 21 Teilnehmer das Restaurant Des Alpes in Realp. Wir waren alle erleichtert, als der Vermisste mit dem Postauto auftauchte um uns wiederum nach Hospental zu fahren.

18.00 Uhr war Apéro im Hotel Rössli, offeriert vom Präsidenten unserer Sektion.

Auch die heutige Tour war wiederum hervorragend organisiert. Vielen herzlichen Dank an Peter, Ueli, Ruedi und Esther.

Ernst und Walter

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6. Tag Oberalppass – Badus (Six Madun) – Andermatt

Höhenmeter: 1411 m
Länge: 17,7 km
Aufstieg Total: 4,5 Std.
Länge: 17,7 km

Mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn fuhren wir um 8.06 ab Hospental nach Oberalppass.

Wir begannen die Tour mit einer Abfahrt Richtung Maighelshütte. Zuerst flach, dann steiler führt uns der Weg zum Lai da Tuma (Rheinquelle). Der abwechslungsreiche Aufstieg beenden wir beim Skidepot 30 m unterhalb des Gipfels. Heute sind wir fast allein auf dem Badus, so dass wir nach dem Mittagessen wunderbar unverfahrene Pulverhänge verzieren können.

Beim zweiten Aufstieg werden unsere Schweissdrüsen bei vollem Sonnenschein strapaziert und wir erreichen den Übergang am Rossbodenstock.

Beatrice und Erwin duellieren sich im Aufstieg, wobei Beatrice sich als Siegerin feiern lassen kann.

Über prächtige Nordwesthänge des Pazolas kurven wir zur Bahnlinie der Oberalpbahn. Die Unentschlossenheit der Gruppe führt dazu, dass die Bahn ohne uns abfährt. Der Schnee wird rar auf der Passstrasse und nach mehrmaligem an- und abschnallen der Skis erreichen wir Andermatt.

Um 17 Uhr können wir unter kundiger Führung unseres Wirts, Jägers, Handharmonikaspielers und Gastgebers Peter Schmid die Kapelle St. Karl in Hospental besichtigen.

Herzlichen Dank an Inge, die uns anschliessend zum Apéro einlädt.

Allen sei herzlich gedankt, die zu dieser prächtigen Tour beigetragen und die Verantwortung übernommen haben.

Peter und Rosmarie

Fotos die Bilder

7. Tag Gemsstock- Punkt 2951 (Zwischen P. Central und Rotstock)

Höhenmeter: 1030
Länge: 14,7 km
Bewegungszeit: 2 Std.20 min.
Gesamtzeit: 4Std.30 min.

Ein Blick aus dem Fenster sagt uns, dass das Wetter gut ist für einen zweiten Anlauf auf den P. Centrale. Bei Ankunft auf dem Gemsstock bläst uns ein scharfer Wind entgegen und der Gipfel des Centrale ist schon im Nebel. Wir starten trotzdem die Abfahrt über die Gfallenlücke auf Gitzi Aelpli. Bei leichtem Schneefall beginnen wir mit dem Aufstieg über den unteren Rotstockgletscher und Guspisfirn Richtung Centrale. Die Hoffnung, dass das Wetter besser würde, erfüllte sich leider nicht. So dass es wegen starkem Wind und eingeblasenem Schnee nicht möglich war den Gipfel zu erreichen. Der Centrale wollte uns einfach nicht.
Wir stiegen dann noch auf den daneben liegenden Gipfel Punkt 2951 auf, wo wir uns mit klammen Fingern sofort für die Abfahrt bereitmachten.
Bei Anfangs etwas schlechter Sicht und einer Rast an windgeschützter Stelle, hatte die Sonne doch noch ein Einsehen. So hatten wir eine sehr genussvolle Abfahrt durch das Guspistal. Der letzte steile Hang bei harter und ruppiger Unterlage durch Stauden hinunter auf die Passstrasse, brachte dann doch noch so manchen zum schwitzen.
Hier beendeten wir diese wunderbare Woche. Alle glücklich, gesund und unfallfrei.
Zurück im Hotel verabschiedeten wir uns vom Wirtspaar Schmid, die in jeder Hinsicht wunderbar für uns gesorgt haben. Auf der Heimfahrt genossen wir noch ein ausgezeichnetes Essen im Rest. Zollhaus. Dann brachte uns Peter Schmid bequem und sicher nach Hause.

Herzlichen Dank allen Organisatoren und Tourenleitern und den beiden Chauffeuren Markus und Peter. Ueli hatte für alle Wetterverhältnisse eine vorbereitete Tour bereit. Sie alle ermöglichen es, dass wir solch wunderbare Eindrücke überhaupt erleben dürfen.

 Therese

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