Dirruhorn-Hobärghorn-Nadelhorn

Datum:
Samstag/Sonntag, 5./6. Juli 2008 (ausgebucht!)
Tourenleiter:
Schranz Gideon
079 424 49 69
031 791 21 11
Schwierigkeit:
Ziemlich schwierig
Anforderungen :
Sicheres Gehen in kombiniertem Gelände, gute Kondition
Ausrüstung:
Hochtourenausrüstung
Besammlung:
Samstag, 06 Juli ca. 12:00 Uhr Frutigen Märitplatz
Kosten:
Übernachtung mit Nacht- und Morgenessen. Fahrkosten.
Beschreibung :
1. Tag Aufstieg von Gasenried zur Bordierhütte 2886m ca.4h
2. Tag Von Hütte über Riedgletscher aufs Dirrujoch und zum Dirruhorn. Retour ins D.joch und weiter via Nadelgrat über Hobärghorn, Stecknadelhorn aufs Nadelhorn. Im Abstieg über NE Grat ins Windjoch zur Mischabelhütte und weiter ins Tal nach Saas Fee. Mit ÖV Retour nach Stalden. Gesamtgehzeit ca. 9-11 h (Hütte zu Hütte) + 2h Abstieg nach Saas Fee
Bericht
durchgeführte Tour:
Dirruhorn-Hobärghorn-Nadelhorn
Durchführungsdatum:
Mittwoch/Donnerstag 9./10. Juli 2008
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
10
Anzahl Teilnehmer:
5

Am Mittwoch um 13:00 Uhr Abfahrt in Frutigen, via Lötschberg ins Wallis nach Grächen. Dort um ca. 15:00 Uhr losgelaufen Richtung Bordierhütte, zuerst durch Lärchenwald später an Tausenden von blühenden Alpenrosen vorbei und auf ca. 2750m überquerten wir den Gletscher und erreichten nun die Hütte um ca 18:30 Uhr. In der gemütlichen Hütte wurden wir kulinarisch bestens versorgt, und genossen noch den wunderbaren Abend mit Ausblick auf unsere morgige Tour! Dabei besuchten uns noch etliche prächtige Steinböcke. Am Morgen um 3:20 Uhr verliessen wir die Hütte bei sternenklarem Himmel und liefen zügig dem Gletscher entgegen, welchen wir auf ca. 3100m betraten und dort in einer 5er Seilschaft bis an den Fuss des Couloirs aufstiegen. Von hier aus gingen wir in 2 Seilschaften, bei idealen Bedingungen das ganze Couloir im Trittschnee hoch und erreichten das Dirrujoch. Über die leichten Felsen de SW-Grates erreichten wir das Dirruhorn schnell. Zurück im Joch folgten wir dem NNW-Grat zum Hohbärghorn, weiter via Hohbärgjoch zum Stecknadelhorn. Als letzter vom Nadelgat nahmen wir noch das Nadelhorn in Angriff über den NW-Grat, einen Gendarmen überkletternd (III) und über den steilen Gipfelhang zum Gipfel. Im Abstieg gings nun über den NE-Grat ins Windjoch. Hier konnten wir nun die Steigeisen ausziehen welche unseren Füssen auf der ganzen Übersrcheitung untertan waren! Während dem Mittagessen konnten wir nochmals die eindrückliche Tour „debriefen“ Nach einem Abstecher aufs Ulrichshorn überquerten wir den Hohbalmgletscher und traffen um ca. 13:15 Uhr bei den Mischabelhütten ein. Bevor wir den steilen Abstieg in Angriff nahmen tranken wir nochmals kräftig Tee vom Hüttenwart. In Saas Fee nahmen wir das Postauto und fuhren nach Stalden. Von dort ging nun ein Teilnehmer retour nach Grächen unser Auto holen. Gemeinsam (mit einer wunderschönen Berg-Errinerung mehr) fuhren wir nun zufrieden wieder nach Frutigen.

die Bilder