Weiterbildung Tourenleiter 21.6.2008

Datum:
Samstag/Sonntag, 21/22. Juni 2008
Ort:
Lämmernhütte
Leitung:
Fritz Inniger und Christian Wäfler
Ausrüstung:
Hochtourenausrüstung, Lunch für Verschiebung in die Lämmerenhütte und für die Tour am Sonntag
Teilnehmer:
Touren- und Wanderleiter der Sektion Wildstrubel
Besammlung:
08:00, Talstation LUBE
Kosten:
Die Kurskosten werden von unserer Sektion bezahlt
Anmeldungen:
bis Mi. 18. Juni 08 übers Internet garage.inniger@bluewin.ch oder Tel. 033 673 39 46
Beschreibung :
Verschiebung in die Lämmerenhütte.
12.00 Mittagessen in der Hütte (es gibt eine Suppe).
Nachmittags Ausbildung im Fels (Seilhandhabung, Sicherungstechnik)
Nach dem Nachtessen kurze Theorie mit FragestundeSonntag Tour aufs Steghorn mit Ausbildung im Gelände.
(gehen am kurzen Seil, Sicherungstechnik, anseilen auf dem Gletscher und Spaltenrettung)
Bericht
durchgeführte Tour:
Weiterbildung Tourenleiter
Durchführungsdatum:
Samstag/Sonntag, 21/22. Juni 2008
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
8
Anzahl Teilnehmer:
8

Wir treffen uns bei der Talstation der LUBE und fahren mit der ersten Gondel zur Engstligenalp. Hier begrüsst uns Fritz offiziell und gibt die Ziele der bevorstehenden 2 Tage bekannt. Während der gemütlichen Wanderung über den Chindbettipass und Rote Totz-Lücke lässt uns Erwin in sein grosses Wissen über die Alpenblumen Einblick nehmen. Es gehört auch zu den Aufgaben des Tourenleiters, seine Gäste auf die Schönheiten am Weg aufmersam zu machen.
In der Lämmernhütte begrüssen uns Barbara und Chrigi. Während wir die mundige Suppe schlürfen und den chüschtigen Hobelkäse geniessen, besprechen wir das Programm des Weiterbildungskurses.
Im Klettergarten nahe der Hütte
repetieren wir die wichtigen Knoten und Anseilarten und wenden sie beim Klettern im 3. und 4. Grad unter kritischer Beobachtung von Chrigi an. Chrigi versteht es, alle auftauchenden Fragen kompetent und sicher zu bentworten. Dabei sind ihm die Erfahrungen und Meinungen der Teilnehmer wichtig.
Nach dem Nachtessen diskutieren wir die neueste Unfallstatistik, die in den Alpen publiziert worden ist. Wir lassen die Fälle auf uns wirken und überlegen, was wir noch mehr berücksichtigen müssen, um unsere Gäste weiterhin möglichst gefahrlos und unfallfrei in die Berge führen zu können.
Am Sonntag sind wir entgegen unseren Gewohnhiten die letzten, die die Hütte verlassen. Schwerpunkt des heutigen Tages ist das Gehen am kurzen Seil in kombiniertem Gelände. Dafür wählen wir den Ostgrat des Steghorns aus. Hier hat es kurze Kletterstellen, schmale Grate, Schneeflanken und ein steiles Couloir. Chrigi macht uns an den verschiedenen Stellen immer wieder aufmerksam, was hier besonders zu bachten und nicht zu unterschhätzen ist. Oben bietet uns eine schöne Wächte die Gelegenheit, das Stürzen und Aufhalten von Rutschenden auf Firnhängen und die Spaltenrettung mit der Losen Rolle (Österreicher Flaschenzug) zu üben.
Als Rückweg zur Engstligenalp wählen wir die Strubelegg, ein vorzügliches Gelände, um das Gehen am kurzen Seil im steilen Gelände und losem Gestein zu üben. Hier verabschiedet sich Chrigi und wandert zurück zu seiner Hütte. Wir danken ihm herzlich für lehrreichen zwei Tage.
Dank dem noch vielen guten Schnee und schönen Rutschpartien sind wir rasch zurück auf der Läägi, wo uns uns wieder die einigartige reiche Flora begrüsst.
Auf der Terrasse bei Hansueli Bärtschi sind wir uns einig: Es waren wertvolle zwei Tage, die öfters wiederholt werden müssen. Vielen Dank dem Organisator Fritz Inniger.
die Bilder