Tieralplistock

Datum:
Sa./So., 17./18. April 2009
Tourenleiter:
Robert Kurzen, 033 673 40 04 /
079 208 35 44
Ausweichziel:
Ausweichdatum:
ZS
Anforderungen :
Kondition für langen Aufstieg (2000Hm) in zum Teil steilem Gelände. Fahren in allen Schneearten.
Ausrüstung:
Komplette Skitourenausrüstung plus Steigeisen, Anseilgurt, Seil nach Bedarf.
Besammlung:
folgt später
Fahrplan:
PW-Fahrt gemäss telefonischer Abmachung über 033 673’33’25 oder079 270’19’91
Kosten:
Pro Auto ab Adelboden und zurück: 190 Km x 0.5 Fr. = 95 Fr. aufgeteilt auf die mitfahrenden Personen inkl. Fahrer
Beschreibung :
Mit PW bis Handegg. Kurz der Passtrasse nach und dann zum Gelmersee. Weiter hinauf, an der Gelmerhütte vorbei, bis hoch zur Diechterlimmi 3215m. Nun durch den Triftkessel abfahren bis 2400m und noch kurz zur Trifthütte aufsteigen. Für den zweiten Tag stehen rings um diesen grandiosen Talkessel an die zehn kurze Touren zur Auswahl. Den Tieralplistock 3382m möchte ich mit euch besteigen. Von dort über den Rhonegletscher abfahren bis ca 2700. Wiederaufstieg in die Gärstenlücke 3000m. Jetzt stehen noch 1700hm Abfahrt bevor, erst durch den Gärstengraben zum Räterichsbodensee, weiter der Grimselpasstrasse entlang zum Auto zurück.
Bericht
durchgeführte Tour:
Diechterhorn und Tieralplistock
Durchführungsdatum:
17./18. April 2009
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
4
Anzahl Teilnehmer:
4
Früh am Morgen fahren wir Richtung Grimsel. Von Chüenzetennlen steigen wir bei kalten Temperaturen zum Gelmersee hoch. Jetzt über die Staumauer, weiter dem Sommerweg folgend, teils Ski tragend bis zum Seende. Nun ziemlich steil, auf immer noch sehr hartem Schnee, zur Gelmerhütte.Nach einer verdienten Pause gehen wir weiter bis hinauf zur Diechterlimmi. Da es zeitlich noch gut reichte, bestiegen wir das 150m höhere Diechterhorn. Mit 3389müM ist es der höchste Gipfel um den Triftkessel. Was von der Gelmerhütte mit Nebelfetzen anfing, artete jetzt auf Triftseite in einen starken Sturm mit sehr schlechter Sicht aus. So brauchte es unsere volle Konzentration auf Karte und im Gelände die richtige Abfahrtsroute zu wählen. Alle waren froh, als wir um halb vier die Trifthütte erreichten, und uns von Renate verwöhnen lassen konnten. In der Nacht tobte der Föhn überaus stark. Gegen Morgen legte er isch etwas, so nahmen wir doch den Aufstieg zum Tieralplistock in Angriff. Und siehe da: Auf der Triftlimmi war der immer noch starke Gegenwind wie weggeblasen, und als wir eine Stunde später auf dem Tieralplistock die Hände schüttelten, verschwand innert Kürze auch das riesige Nebelmeer vom Rhonegletscher. Über diesen fuhren wir nun bei Top-Verhältnissen ab bis 2600müM. Nochmals Felle aufziehen, und jetzt im T-Shirt zogen wir unsere Spur hinauf zur 500m höheren Gärstenlücke. Es folgte jetzt noch der Genuss durch einen herrlichen Sulzschnee den Gärstengraben runter zu kurven. Beim anschliessenden Trunk waren wir uns einig, ein sehr interessantes Tourengebiet abseits der Massen kennengelernt zu haben.