Roter Totz 10.3.2010

Datum:
Mittwoch, 10. 03. 2010
Tourenleiter:
Jürg Lüthi
Haltenstrasse 9
3715 Adelboden
033 673 33 25
Ausweichziel:
Wyssi Flue, 2472 m
Ausweichdatum:
WS
Anforderungen:
keine besonderen Anforderungen
Ausrüstung:
Normale Skitourenausrüstung mit Harscheisen, LVS und ev. Saisonkarte
Besammlung:
Abfahrt beim Tourist Center Adelboden um 7.15 Uhr
Fahrplan:
Bahn auf Sunnbüel um 8.00 Uhr
(ÖV siehe Fahrplan).
Kosten:
Pro Auto ab Adelboden und zurück: nn Km x 0.5 Fr. = nn Fr. aufgeteilt auf die mitfahreden Personen inkl.
Fahrer + Busbillett.
Beschreibung :
Ausgangspunkt: Bergstation der Luftseilbahn Sunnbüel, Kandersteg. Aufstieg ab Spittelmatte über Schwarenbach zum Gipfel. Höhendifferenz 1000 m, Zeit 4 Std. Je nach Verhältnissen Abfahrt wie Aufstieg oder durch das Ueschenetal nach Kandersteg.
Bericht
durchgeführte Tour:
Roter Totz
Durchführungsdatum:
10. März 2010
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
12
Anzahl Teilnehmer:
9

Bei wechselhaftem Wetter und eher tiefem Barometerstand, sind wir etwas vor 9 Uhr auf dem Sunnbüel gestartet. Wir waren aber alle optimistisch und uns sofort einig, den Roten Totz in Angriff zu nehmen. Anfangs ist der Aufstieg recht gemütlich verlaufen und es wurde geplaudert. Nach dem Hotel Schwarenbach kamen wir in den Genuss einiger heftigen Windböen. Zum Glück waren diese meistens nur von kurzer Dauer, sowie die ganze Szenerie zudem sehr eindrücklich und abwechslungsreich. Die kurzen Pausen wurden aber meistens stehend genossen. In den teilweise steilen Hängen im oberen Teils des Aufstieg, waren sicherheitshalber grössere Abstände angebracht. Ganz alleine auf dem Gipfel konnten wir bei recht windstillem Verhältnissen und angenehmer Temperatur, Tee und Esswaren geniessen, bevor die ersten zaghaften Schneeflocken und Nebelschwaden zum Aufbruch mahnten. Immerhin warteten insgeamt 1’650 Höhenmeter Abfahrt, am Tällisee vorbei hinunter ins Ueschinental und bis nach Kandersteg, auf uns. Dies bei doch eher diffusen Sichtverhältnissen, welche aber wie der Schnee im unteren Teil immer besser wurden. Wir fuhren an wunderschönen Schneegebilden und Eisfällen vorbei und konnten auch Gämsen und sogar einen Bartgeier beobachten. Alle waren sich einig, dass die Abfahrt durch das Ueschinental, zudem noch alleine unterwegs, ein eindrückliches Erlebnis bietet. Dies insbesondere, wenn man bei bester Stimmung bis zur Talstation abfahren kann. Im Restaurant Blümlisalp liessen wir die Tour bei Gersten- und Traubensaft sowie einer Fleischplatte gemütlich ausklingen. Besten Dank der Spenderin Erika aus Frutigen für Speis und Trank, sowie der ganzen Truppe für das diziplinierte Verhalten und die gute Stimmung.

Jürg und Trudi Lüthi

die Bilder