Rengghorn 1.2.12

Datum:
Mittwoch, 1. Februar 2012
Tourenleiter:
Jürg Lüthi
Haltenstrasse 9
3715 Adelboden
033 673 33 25
Ausweichziel:
je nach Lawinensituation
WS+
Anforderungen:
Gute Laune und Frühstück im Magen. Aufstieg ca. 3,5 Std.
Ausrüstung:
normale Skitouren-Ausrüstung, inklusive Harscheisen und LVS
Besammlung:
Abfahrt beim Tourist-Center um 07.00 Uhr.
zusätzliche Halte je nach Wünschen
Anmeldung:
Dienstag, 31. Januar
Kosten:
Pro Auto ab Adelboden und zurück: 108 Km x 0.5 Fr. = 54 Fr. aufgeteilt auf die mitfahrenden Personen inkl. Fahrer
Beschreibung :
Fahrt mit PW über Leissigen, Wilderswil nach Saxeten, 1103 m. Aufstieg über Osthänge zum Renggli-Pass (1879 m), südöstlich des Morgenberghorns. Von dort über den NW-Grat aufs Rengghorn, 2104 m. Abfahrt über die E-Flanke (bis 35°) zur Oberbärg-Hütte, weiter zum Häxebeizli und anschliessend dem Strässchen entlang zurück nach Saxeten.
Bericht
durchgeführte Tour: Rengghore, 2104m
Durchführungsdatum: 1.2.2012
Anzahl Teilnehmer angemeldet: 22
Anzahl Teilnehmer: 21
Trotz nur mittelmässigem Wetterbericht und ziemlicher Kälte treffen sich 21 TourengängerInnen auf dem leeren Parkplatz beim Skipintli in Saxeten. Ob uns der Feldhase, welcher gleich am Anfang unseren Weg kreuzt, Glück bringen wird? Anfangs ist im lockeren Pulverschnee, bei leichtem Schneefall, noch eine schwache Aufstiegsspur zu erkennen. Jedenfalls führt der Aufstieg bei Windstille durch eine grandiose Wînterlandschaft mit tief verschneiten Rottannen und bizarren Ahornbäumen. Hin und wieder lichtet sich der dichte Nebel etwas. Der Kompass kann dank dem GPS von Erwin Burn im Rucksack bleiben. Aber ohne Hilfsmittel hätten wir den Rengglipass wohl kaum gefunden und den weiteren Aufstieg durch frischen Pulverschnee über den NW-Grat nicht riskieren dürfen. Gut hundert Meter unter dem Gipfel zeigt sich doch langsam die Kugel der Sonne über unseren Köpfen. Auf dem Gipfel sitzen wir unter einem wolkenlosen Himmel in der ein wenig wärmenden Sonne und geniessen die Aussicht. Nordseits liegt ein Nebelmeer, südseits reicht der Tiefblick nun sogar bis ins Suldtal. Für die Abfahrt wählen wir die Aufstiegsroute, sind doch heute im Nebel die steilen Osthänge zu riskant. Dank dem gut eingeschneiten Gipfelhang mit federleichtem Pulverschnee, ist auch diese Abfahrtsvariante das reinste Vergnügen. Ausser dem Feldhasen treffen wir nur einen einzelnen Tourengänger bei der Abfahrt, ansonsten haben wir die ganzen Hänge für uns alleine. Jedenfalls sind im Skipintli nur zufriedene Gesichter zu beobachten und den heissen Kaffee, mit etwas Zusatz, haben sich alle TeilnehmerInnen durch das kameradschaftliche und disziplinierte Verhalten redlich verdient.

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