Bälmeten/Gross Ruchen

Datum:
Sa./So. 2./3. März (Tour ist ausgebucht!)
Ausweichdatum
Tourenleiter:
Robert Kurzen
alte Adelbodenstrasse 32
3725 Achseten
033 673 40 04
079 208 39 33
Ausweichziel:
zs-
Anforderungen:
körperlich und technisch anspruchsvolle Tour
Ausrüstung:
omplette Tourenausrüstung. Unbedingt LVS und Harscheisen
Besammlung:
2.3. Adelboden 5:00 Uhr Holzbau Burn oder nach Vereinbarung
Fahrplan:
SBB-BLS Fahrplan
Kosten:
Pro Auto ab Adelboden und zurück: nn Km x 0.5 Fr. = nn Fr. aufgeteilt auf die mitfahrenden Personen inkl. Fahrer
Anmeldung:
Tour ist ausgebucht
Beschreibung:
1. Tag ca. 1600m Aufstieg. Abfahrt nach Unterschächen. 2. Tag Aufstieg 2100m auf den Gross-Ruchen. Abfahrt gleiche Route.
Bericht
durchgeführte Tour:
Bälmeten-Gross-Ruchen
Durchführungsdatum:
Sa./So. 2./3. März 2013
Anzahl Teilnehmer angemeldet:
15
Anzahl Teilnehmer:
15
Samstagmorgen um 5.00 Uhr fahren wir in Adelboden ab Richtung Urnerland. In Schattdorf treffen wir bei der Haldibahn den letzten Teilnehmer. Die Bergstation ist bereits im Nebelmeer. Auf den Skiern teils auf Strasse, sonst über leichtes Gelände, nach einer Stunde dann Austritt aus dem Nebel. Strahlendes Wetter, der Gipfel schon in der Sonne. Nun übergebe ich die Gruppe den zwei jüngsten. Christian führt uns einen langen Steilhang hoch. Oben in den ersten Sonnenstrahlen ist Znüni angesagt. Weiter unter Leitung von Mario die lange Traverse unter dem Hoch-Fulen durch, kurz steiler hinauf aufs Bälmetergrätli, und wieder leicht in einer Viertelstunde auf den Gipfel. Eine Stunde Gipfelrast, Mittagessen, und viele Versuche Gipfelnamen festzulegen. Es blieben viele unbekannt! Nach einer schönen Woche war in der Abfahrt nicht mehr der reine Pulverschnee anzutreffen. Christian und Mario haben aber eine gute Nase, die guten Hänge zu finden. Bei unterdessen gelichtetem Nebel erreichten wir zügig und sicher das Haldi. Nach einer Stärkung im Beizli Talfahrt mit der Bahn und kurze Autofahrt nach Unterschächen. Lagerbezug im Hotel Alpina. Nach duschen und chillen genossen wir das vorzügliche Nachtessen.
Beim Morgenessen wars ziemlich ruhig am Tisch. Typisch vor einer langen schwierigen Tour. Viele Gedanken: wie sind die Verhältnisse, habe ich alles dabei, bin ich fit, halten die Felle, um nur einige zu nennen. 6.30 Uhr dann Abmarsh Richtung Brunnialp auf einer flachen Strasse, in Zweierkolonne laufend erwachen jetzt auch die Worte. Vorne muss ich ziemlich das Tempo drosseln, es sind einige dabei, die locker schneller gehen würden. Nach anderthalb Stunden kurze Pause. Ab jetzt gings tausend Höhenmeter steil bis sehr steil die Ruchenchäle hinauf. Uebrigens wieder unter Leitung der zwei jungen Burschen durch schönsten Pulverschnee. An zwei gurrenden Schneehühnern vorbei, eindrücklich unter der Ruchennordwand durch, welche 1300 Meter nahezu senkrecht zum Gipfel hochzieht. Endlich diese steile Rinne im Rücken, etwas leichter und jetzt an der Sonne eine Stunde bis unter den Gipfelaufbau. Dank den sehr guten Verhältnissen besteigen wir trotz der grossen Gruppe bei bestem Trittschnee diesen eindrücklichen Gipfel. Ein absolutes Highlight für mich als Tourenleiter die Freude über diese Tour zu teilen. Für solche Momente passen Worte nicht mehr, da regieren die Gefühle! Es folgt vorsichtiger Abstieg zu den Skis und Abfahrt bis ob die Ruchenchäle. Nochmal eine kurze Mahlzeit an der Sonne. Die Abfahrt ist schnell erzählt: Jedes machte Pause wo es nötig hatte, Christian und Mario führten das Feld an, ich schloss es ab. So fuhren wir ohne Halt in der Gruppe wohl fast in Rekordzeit hinunter. Unten auf der flachen Strasse soll an der Spitze sogar ein kleines Rennen stattgefunden haben. Ich danke allen die ihren Kollegen immer geholfen haben wenns mal nötig war. Kurz: Ein Wochenende wo alles gepasst hat!!!