Skitourenwoche 2013

Datum:
Sa 16. März 2012 – Sa 23. März 2013
Tourenleiter:
Peter Schmid
Senseblickstrasse 9
3174 Thörishaus
031 889 10 72
079 300 84 61
Ruedi Meier
Schrenziweg 4
3715 Adelboden
033 673 46 86
079 247 33 89
Kost und Logis:
Hotel Restaurant
Zum Mohren & Plavina ***s

Burgeis 81
I-39024 Mals, Südtirol
L – WS
Anforderungen:
Aufstiege bis 4.5 h
Abfahrt:
Adelboden Oey 06:05
Frutigen Simplon 06:35
Spiez Bahnhof 07:00
P R E I S :
Fahrt Postauto
7 x HP. Hotel Antonie im DZ
Verpflegung Hin-Rückfahrt
Sportbahnen
Total Fr. 800.-
Bemerkungen:
In nächster Nähe hat es Einkaufsmöglichkeiten.
Bericht
Fotographen: Brigitte, Martin, Hannes, Albert
16.3.13 -23.3.13
16.3.13: Anreise

Strecke: Adelboden – Kaffehalt am Sarnersee-Luzern-Hirzel-Vereina-Zernez-Ofenpass-Mustair-Burgeis

Um 6 00 startete unsere 28 Köpfige Crew in Adelboden. Obligatorischer Kaffehalt bei Heidi am Sarnersee. In Herrlisberg stossen Bärt und Hannes zu uns. Ohne lange Wartezeit passieren wir den Vereina Tunnell. Im Engadin hat es viel weniger Schnee, als auf der Nordseite. Fahrt Richtung Ofenpass, wo wir in einer ungeordneten Herde gegen den Buffalora aufsteigen. Kurz vor dem Gipfel werden wir von Schmid Peter zurückgepfiffen. Da die Talpiste nach Tschierv geschlossen ist, sind wir froh mit dem Poschi weiterfahren zu können. Um 17 30 beziehn wir die wunderschönen Zimmer vom Hotel Mohren Plavina und geniessen einen köstlichen 5 Gänger plus Lagrein und Grappa.

Fotos: Brigitte / Martin / Fritz

17.3.13: Mitterloch-Spitze (3176 müM
Nach der ersten Nacht im Hotel und einem reichhaltigen Morgenessen, das keine Wünsche offen liess, fuhren wir um 0830 Uhr bei bester Laune in Burgeis los. Breit und in grossen ZickZack-Kehren windet sich die Strasse von Burgeis über die schneefreien und trockenen Haidematten vorbei am eindrücklichen Kriegsdenkmal Ossario hoch Richtung Reschenpass. Vorbei am Haidersee und entlang des Reschensees bis nach Graun, wo die Strasse rechts ins Langtauferer Tal abzweigt. Auf dem Parkplatz des Maseben Sessellifts machen wir uns für die erste Etappe der Tour bereit. Mit einem 2er Sessellift, dessen Technik wahrscheinlich einer Generation vor dem Rehärti Lift entspricht, gings hoch auf die Maseben Alm. Die Sicherheitsbügel der Sessel waren so kurz, dass nicht alle ihre Skis einfädeln konnten. Dieser Umstand führte zu akrobatischen Einlagen an der Mittelstation und entsprechenden Kommentaren. Schliesslich gelangten wir aber via einen Bügellift heil an den eigentlichen Ausgangspunkt der Tour. Bei sonnigem Wetter aber kalten Temperaturen und sehr starkem Südwind marschierten wir in drei Gruppen immer südlich durch das Valbenairtal taleinwärts in Richtung des weiten Kessels am Fusse der Mitterloch-Spitze. Bereits kurz nach dem Start überzog sich der Himmel und die Sonne verschwand hinter dichten Wolken. Der starke Wind blies uns frontal entgegen und erschwerte das Fortkommen. Der Nordhang der Mitterloch-Spitze über den wir ziemlich in der Mitte aufsteigen, ist schön gestuft und wird dann immer steiler. Etwa auf halber Höhe steigen wir Richtung dem Sattel zwischen der Mitterloch-Spitze und der Gamsspitze auf. Der Wind wird immer heftiger und die Kälte beginnt uns zuzusetzen. Das Skidepot wird im Sattel errichtet. Die Unentwegten steigen über den teils felsigen, teils schneebedeckten Gipfelgrat zu Fuss auf die Mitterloch-Spitze auf. Spätestens auf dem Grat setzt die Kälte allen zu. Nach ca 950 Höhenmetern ist das Gipfelkreuz erreicht. Der wolkenverhangene Gipfel bietet natürlich auch keinen Rundblick und lässt die Gipfelstürmer nicht lange verweilen. Im Skidepot hat der sturmartige Wind zwischenzeitlich auch einen Ski verblasen, der aber glücklicherweise ca hundert Meter tiefer wieder gefunden werden konnte. Alle machten sich rasch wieder bereit für die Abfahrt, die entlang der Aufstiegsspur problemlos verlief. In der Hütte „Atlantis der Berge“ fanden wir uns glücklich und zufrieden ein und wärmten uns mit allerlei lokalen Spezialitäten wieder auf. Den Abschluss bildete die Talabfahrt entlang der gut präparierten Piste. Gegen 1630 Uhr erreichten wir unser Hotel in Burgeis und konnten uns dort im grosszügigen Wellnessbereich wieder komplett aufwärmen.Fotos: Brigitte / Martin
18.3.13: Kloster Marienberg
Seit Sonntagabend schneit es ununterbrochen. Die Lawinengefahr wird als sehr hoch eingeschätzt. Als Alternativprogramm wird am Morgen der Besuch des Klosters Marienberg beschlossen. Das Benediktinerkloster steht auf auf einer Anhöhe oberhalb Burgeis, ein imposanter Bau. Gegründet wurde es im 11-Jhrt von den Herren von Tarasp und untersteht heute dem Bistum von Chur. In einer wechselhaften Geschichte wurde das Kloster ausgebaut, ausgeraubt, stillgelegt und in der Blütezeit beherbergte es über 100 Mönche. Heute sind es noch 12, meist ältere Semester.Wir steigen mit den Tourenschuhen den Wanderweg hinauf und besuchen das Museum, wo nebst einer Tonbildschau über das Leben der Mönche und und die Fresken in der Krypta eine Austellung von Mineralien zu besichtigen ist. Ein Besuch von einem Kloster ist nicht alltäglich.Nach dem dem Mittagessen steigen ein Teil unserer Grupppe mit den Skiern den Wander- und Radweg hinauf zum Reschenpass. Nach dem Besuch im Restaurant bei Valentin und einem weiteren Anstieg können wir die rasante Abfahrt, meist in der Hocke und vielem Gelächter, durch den Neuschnee hinunter nach Burgeis abschliessen. Bei der Strassenunterführung unterschätzt Peter die Schneelage und wird brüsk durch eine apere Stelle abgebremst.Fotos: Martin / Fritz
19.3.13: Watles

Fotos: Brigitte / Martin / Hannes / Albert / Fritz

20.3.13: Grionplatte

Morgenessen um 07.30 h.
Abfahrt 08.30 h.
Fahrt mit dem Postauto von Burgeis ins Rojental.
Abmarsch um 09.30 in Rojen 1970m

Die Tour begann dem Bach entlang bis Eggeralm. Danach westwärts über hügeliges Gelände, dem Wolftal folgend der Grionplatte entgegen (2851).

Gesamter Aufstieg ca 4 Stunden und ca 1000 Höhenmeter. Die Aussicht von diesem Aussichtspunk war super, jedoch der Wind und die frostigen Temperaturen liessen uns nicht lange auf dem Gipfel verweilen.

Die Abfahrt führte der Aufstiegsspur entlang durch Pulver- und windgepressten Schnee zurück.
In Rojen bestiegen wir die Sesselbahn Richtung Zehnerkopf Pt 2323.
Wir durften eine super Talabfahrt geniessen bis zum Reschensee hinunter.

Um 16.00 h war unsere tolle Tour zu Ende. Alle besteigen wir zufrieden und wohlbehalten das wartende Postauto welches uns zurück nach Burgeis führte.
Ruedi Stettler

Fotos: Brigitte / Martin / Hannes / Fritz

21.3.13:

Weissseejoch
Heute ging der tour nach das Weissseejoch! Gestartet wurde ins Langtauferertal ganz zuhinderst in Melago 1912 m höhe. Als wir um halb 9 mit unsere bus los fuhren, schien vom hotel die Sonne und alle waren monter bis auf ein oder zwei, die bis Mitternacht gejast hatten. Als wir ankamen, war leider schatten im tal und es war recht kalt.
Zum glück kam aber bald schon die Sonne hervor. Erst ging es den bach entlang mit schöne beschneite steinen und runnendes wasser, das verschwand unter unsere spur! Nach eine kurze pause ging es weiter den Hang hoch in ein paar kehren und dann wieder flach entlang. Es versuchte zwischenhinein zu schneien während die Sonne schien! Es gab aber kein regenbogen, denn es regnete ja nicht. Zum Glück!

Während der aufstieg hatte man schone aussichten. Man konnte der tour von Sontag sehen der Mitterlochspitze und seinen hang. Auch um uns herum waren die berge gut zu sehen. Als letzte gruppe konnten wir genau sehen wie lange es ungefar noch ging zum joch, als die erste gruppe angekommen war. Heute kein Gipfelgesang wegen dem Wind, der war wohl zu kalt. Als wir ankamen verliessen sie das joch schon um weiter unten pause zu machen. Sie machten schone bogen in den junkfraulichen hang.
Wir waren 4 Stunden gelaufen in ein prima tempo, das Peter wieder angegeben hatte.
Nach einem schnellen biss und etwas thee verliessen auch wir den kuhlen joch, als sich ein kleines sonnenfester ergab. Der schnee war gut , denn auch ich konnte bogen machen. Das mittelstuck wurde ein wenig schwieriger fur mich, aber alles ging gut und mude aber zufrieden erreichten wir wieder den bus. Es war wieder ein schonen tag.

Schade, das morgen schon der letzte ist. Vielen dank fur die schöne touren.
Die flachland reporterin

Fotos: Brigitte / Martin / Hannes / Fritz

22.3.13:

Rasass-Spitze 2941 m
Entsprechend der Wetterprognose, soll es der sonnigste Tag werden.
Die 1. Gruppe verlässt den Bus beim Haidersee 1450 m und nimmt die Bahn bis Haider Alm . Oben angekommen, fehlt Peter einen Ski. Kurz entschlossen rasen 2 Mädels die frisch präparierte Piste hinunter, um den Ski zu suchen. Mit Erfolg treffen sie wieder oben auf die Wartenden im Bergrestaurant, wo feucht-fröhlich der gefundene Ski und Fränzi’s Geburi gefeiert wird.

Danach führen uns zwei kurze Lifte zum Ausgangspunkt. Nach einem ca. 1 Std. Aufstieg zum Grat, geniessen wir einen pulvrigen, unverdorbenen Hang Richtung Vallungtal, wo wir auf die 2 anderen Gruppen treffen.
Diese sind mit dem Bus bis Rojanwiesen (1935) gefahren. Von hier aus nehmen sie den Weg durch das langgezogene eher flache Vallungtal Richtung Rasass-Spitze in Angriff. Ca. 500 m unter dem Tagesziel wird das Gelände steil und man kommt langsam ins Schwitzen. Auf dem Grat ist die Aussicht einmalig, aber der verflixte Wind lässt keine längere Pause zu. Zum 1. Mal setzen wir hier die Harsteisen für die restlichen Aufstiegsmeter. Von unserem Tagesziel, der Rasass-Spitze aus können wir einige Gipfel erkennen, die wir bereits im Jahr 2006 von der Sesvenna-Hütte bestiegen haben.

Leider bläst uns der Wind zum Abmarsch und so kurven wir bald den steilen, noch unverfahrenen Steilhang hinunter an einen hilben Platz zur Essens-Pause.

Zurück beim Bus können alle bis an unseren „Schofför“ mit der Zwölferkopfbahn hinauf fahren und eine rassige Abfahrt auf der Piste zurück nach Reschensee geniessen. Hier erwartet uns der Bus zur Heimkehr.
Beim letzten herrlichen Abendessen im Hotel organisieren Einfallsreiche eine Bolognaise um den Dorfbrunnen. Mit Musik, Tanz, Kerzenlicht und einem Vulkan-Feuerwerk feiert die SAC-Gesellschaft die gelungene Woche und geniesst zuletzt die Geburi-Nuss-Crèmetorte des Hotels – einfach lecker!

Den Organisatoren und Tourenleitern danken wir ganz herzlich für die einwandfreie Durchführung dieser Woche. Wir können viele, eindrückliche und schöne Erlebnisse mit nach Hause nehmen.
Vreni und Rosmarie

Fotos: Brigitte / Martin
/ Hannes
/ Albert
/ Fritz / Aschi’s Video

23.3.13: Abschluss/Rückreise

Fotos: Brigitte / Martin
/ Hannes / Fritz / Fitz’s Video

Die TeilnehmerInnen