Skitour Strubelegga und Wildstrubel Ostgrat
| Datum | Sonntag, 19. April 2026 |
| Tourenbericht Skitour Strubelegga und Wildstrubel Ostgrat 19. April anstelle vom 1. April 2026 (kein Witz) Ursprünglich war die Tour für den 1. April vorgesehen, doch aufgrund der Lawinenverhältnisse, die durch massiven Neuschnee verursacht wurden, musste die Tour abgesagt werden. Aufgrund des großen Interesses der Teilnehmer wurde die Tour am 19. April nachgeholt, was sich sehr lohnte. Am 19. April 2026 machte sich die Gruppe mit Elena Schranz, Kevin Morf und Tourenleiter Simon Sarbach auf den Weg. Die Wetterbedingungen waren überwiegend bewölkt, jedoch stabil. Das Lawinenbulletin wurde mit „mäßig” beurteilt, was eine entsprechend vorsichtige Routenwahl und kontinuierliche Beurteilung der Schneedecke erforderte. Der Aufstieg zur Strubelegga erfolgte über die nördliche Aufstiegsvariante bei hartem Schnee. Die Harscheisen leisteten beim Aufstieg zur Strubelegga vollen Einsatz. Der Einstieg war etwas vereist, weiter oben war es aber gut eingeschneit. Den Durchstieg meisterten beide souverän. Im weiteren Verlauf nahmen wir den Ostgrat des Wildstrubels in Angriff. Ab der Strubelegga ging es direkt über den Grat und mit aufgebundenen Skiern zur ersten senkrechten Steilstelle. Mit Seilsicherung konnte diese gut überwunden werden. Der nächste Abschnitt war der steile Schneegrat bis zum ersten Stand vor der Traverse. Ab hier wurden die Teilnehmer angeseilt und es wurde gesichert aufgestiegen. Nach der Traverse ging es durch das erste Couloir weiter Richtung Wildstrubel. Hier gab es viel loses Gestein. Elena wurde Opfer von Steinschlag und erlitt eine „Bleui” an der Schulter – als Andenken an das Couloir. Später meldete sie, dass es bei der „Bleui” geblieben sei und es ihr schon wieder besser gehe. Ein Helm ist hier also ein Muss! Nach zwei Seillängen konnten wir das Couloir verlassen und ein paar einfache Kletterstellen durch Blockgelände bewältigen. Schon bald waren wir beim Ausstieg der Route, 100 m nördlich vom Gipfel. Mit etwas Angstschweiß auf dem Rücken gratulierten wir uns zur Durchsteigung des Wildstrubel-Ostgrates. Fazit: Die Tour fand großen Anklang – gerade weil sie anspruchsvoll und exponiert ist und verschiedene Elemente wie Steigeisen, Klettern und eine exponierte Gratbegehung enthält. Ich werde die Tour im kommenden Winter auf jeden Fall wieder anbieten. Vielleicht sogar zwei Mal. Bericht: Simon Sarbach |
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SAC Sektion Wildstrubel
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