Gross Spannort
| Datum | Samstag/Sonntag, 11./12. Juli 2026 |
| Teilnehmer | 10 |
| Angemeldet | 10 |
| Tourenbericht Anreise nach Engelberg mit 2 Autos ab Adelboden. Im Aufstieg zur Hütte machts uns ordentlich heiss. Darum fliesst in Strömen der nasse Schweiss. Es nützt kein Jammern und auch kein Fluchen. Dafür gibts zur Belohnung ein Stück Kuchen. Auf der Hüttenterrasse schon Eberhardt auf uns wartet und nach der Stärkung Fritz eine Lektion in Seilhandhabung startet. Diese findet nach kurzer Zeit ein plötzliches Ende unter dem Regen. In diesen heissen Tagen ist jeder Tropfen ein grosser Segen. Am nächsten Morgen heisst es auch für Fussballfans früh aufstehen. Morgens um drei können wir sie schon im Essraum vor dem Laptop sehen. 1.5 Stunden von der Hütte steil weggegangen, sehen wir dass die Sonne soeben ist aufgegangen. Auf der Schlossberglücke geniessen wir diesen Augenblick. Danach hängen wir das Seil ans Gstältli mit einem Klick. Auf dem Gletscher bilden wir eine lange Karawane. Der Schnee leuchtet in der Sonne wie geschlagene Sahne. Am Spannortjoch beginnt für uns das Südgrat-Klettern. Für die Nati werden leider keine Fanfaren schmettern. Allzu oft hat sie das Tor von Gegner Argentinien verpasst. Darum sind wir eh viel lieber in den hohen Bergen zu Gast. Individuell von den Seilführern betreut, klettern die Gruppen voneinander verstreut. Auf dem Gipfel gibts Gratulationen und grosser Jubel. Trotz voller Hütte herrscht am Berg kein Trubel. Was uns noch fehlt zum persönlichen Sieg, ist der eher unbeliebte Kletter-Abstieg. Umrunden wollen wir den Spannort ganz verwegen. Ein Teil der Gruppe gerät dabei kurz auf Abwegen. Der Weg ist zum Glück schnell wieder gefunden. Bis zur Hütte kann es nicht mehr dauern Stunden. Dort gibt es gegen Hunger Kuchen oder Suppe mit Wurst und auch brunnengekühltes Bier zum Löschen den Durst. Bis zum Parkplatz heissts die Beine locker laufen lassen. Nur aufpassen, dass wir nicht die Autos verpassen. Zwei hatten tatsächlich zu viel Schuss. Alle zusammen löffeln Glace mit Genuss. Die Tour war sehr schön und abwechslungsreich. Ihr könnt mir glauben, das ist alles andere als ein Seich! Wir haben gelacht über manchen Witz und danken von Herzen dem Tourenleiter Fritz. P.S. Diesen Text liess ich NICHT mit KI generieren. Mein Hirn muss noch selber etwas aus-sinnieren. Bericht: Monika Schranz |
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SAC Sektion Wildstrubel
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